In Ihrem Buch berichten Betroffene über Erlebnisse mit Ärzten, Krankenhäuser und Gutachtern !
Es ist unfassbar !
Ich möchte nicht mehr schweigen!
Ich möchte aufklären und informieren!
Ich bin nun schon über ein halbe Jahrhundert alt und ich habe langsam die Nase voll von oberflächlicher „Behandlung“.
Ich berichten auf meinen Seiten, sowie in meinem Buch, über Erfahrungen die Betroffene gemacht haben.
Anfangs wollt` ich fast verzagen.
Und ich glaubt` ich trag es nie.
Und ich hab` es doch ertragen.
Aber frag mich nur nicht, wie?
Heinrich Heine
Schmerzen: zermürbender Begleiter von Rheuma!
Schmerzen gehören zu den täglichen Herausforderungen des Patienten mit entzündlichem Rheuma.
Schleichend breitete sich die Krankheit in meinem Körper aus. Warum gerade ich an Rheuma erkrankt bin, das weiß ich nicht. Ich wurde gleich mit mehreren Rheuma Erkrankungen gesegnet. Dazu gehört die sekundäre Fibromyalgie (Muskel-Faser-Sehnen-Schmerzen), ausgeprägte Spondylarthrose. Seronegative Spondylarthritis/ und Sjoegren-Syndrom.
Mein Rheu-Mann (so nennt meine Enkelin liebevoll meine Erkrankung) wandert in meinem Körper hin und her, sucht sich Stellen aus, peinigt mich mit Stichen, die sich anfühlen, als würde ein Messer oder eine dicke Nadel hineingebohrt. Sogar Berührungen der Haut oder ein leichter Drück, schmerzt schon manchmal. Der Rheu-Mann kriecht zwischen die Gelenkknorpel und fängt fröhlich an zu Arbeiten. Hinterlässt unter der Haut manchmal das Gefühl als würden tausende von Armeisen durch die Hautschichten krabbeln. Mein Rheu-Mann springt von einem Gelenk zum anderen und tobt sich dann immer so richtig aus. Rücken- Finger- Gelenk-u. Nackenschmerzen peinigen mich fast Täglich. Manche Tage denke ich, ich habe bei einem Wettlauf mitgemacht. Dann habe ich den so genannten: “Gelenkkater”. So nenne ich meine Schmerzen, wenn der ganze Bewegungsapparat sich nicht recht bewegen lassen will. Ich bin immer froh, wenn mein Rheu- Mann zwischendurch auch mal eine kleine Schlafpause einlegt.
Über die Autorin Monika Clemens:
Schreiben, um Abstand zu gewinnen zu dem eigenen Schmerz einer Rheumaerkrankung und den damit verbundenen körperlichen Einschränkungen und Beschwerden. Veröffentlichen, um kleine Lichter in diese Welt zu tragen und damit diese Welt ein bisschen heller und besser zu machen. Mit Büchern, die anderen Betroffenen Mut und Hoffnung machen sollen, dass es ein Leben trotz Rheuma gibt, dass es wichtig ist, zu sich und seinen Gefühlen zu stehen, aber auch, um den kleinen und großen Lesern Entspannung und Freude zu schenken – das sind die Beweggründe der Autorin Monika Clemens, zu schreiben und zu veröffentlichen.
Monika Clemens wurde 1954 in Bremen in einer Gartenlaube geboren. Nach einer glücklichen Kindheit, obwohl die Zeiten für ihre Eltern damals schwer waren, hat sie mit 18 Jahren geheiratet und lebte dreißig Jahre in Achim, einem kleinen ruhigen Ort. Nun wohnt sie seit Jahren mit ihrem Mann im idyllischen Landkreis R. Sie hat zwei erwachsene Kinder und eine Enkeltochter.
Viele Jahre war die Autorin als Kindergärtnerin und auch 25 Jahre als selbständige Kauffrau tätig, musste ihren Beruf aber vor einigen Jahren aufgeben, weil sie an Rheuma erkrankte. Doch sie vergrub sich nicht in ihrer Krankheit, sondern entdeckte stattdessen für sich das Malen und Schreiben als einen begehbaren Weg, um heraus zu kommen aus dem Labyrinth einer Schmerzerkrankung.
Seit sieben Jahren schreibt die Autorin nicht nur Fantasie-Bücher für Kinder, sondern hat sich auch dem Themenkreis „Rheuma“ und der Früherkennung von Kinderrheuma gewidmet.
Ihr Fantasybuch „Zigonien, unsichtbare Anderswelt“ erschien. „Auch kleine Elfen haben Rheuma“, ein unterstützendes Buch für Angehörige von Kindern mit Rheuma und über die Früherkennung von Kinderrheuma, ist im April 2009 erschienen.
Mit ihren Büchern gibt die Autorin nicht nur wertvolle Informationen und Erfahrungen Betroffener weiter, sondern sie spendet auch Mut und Zuversicht und spornt an, weiter zu kämpfen und zu leben, trotz allem. Damit gibt Monika Clemens auch ihre eigene Lebensphilosophie weiter.






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